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Mai 2012
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Archiv der Kategorie Unterwasserarchäologie

Atlantis in der Nordsee

Vor 8000 Jahren streiften unsere Vorfahren durch die fruchtbaren Wiesen von »Doggerland« – eine längst versunkene Landbrücke zwischen England und Dänemark.

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Auf Gefechtsstation erstickt

Warum mussten die acht Mann an Bord der “CSS H. L. Hunley” sterben? In der Nacht des 17. Februar 1864 hatte das Schiff als erstes U-Boot der Weltgeschichte ein feindliches Schiff versenkt. Danach ging das per Handkurbel angetriebene Boot selbst auf Grund. Erst jetzt, mehr als 140 Jahre nach der Havarie, bringen neue Untersuchungen Licht in die letzten dunklen Momente an Bord: Wahrscheinlich erstickten die Männer am Grund der Bucht von Charleston, so das Fazit der South Carolina Hunley Commission. Dafür sprechen zwei Fakten: Bei der Bergung fand man die Leichen an den Gefechtsstationen - niemand hatte versucht, seinen Platz zu verlassen. Zudem waren die Pumpen, die den Mannschaftsraum trocken halten sollten, nicht eingeschaltet. Diese Umstände sprechen gegen die populäre These, die “Hunley” sei beim Angriff auf den Feind schwer beschädigt und damit manövrierunfähig geworden. Denn dann hätte die Mannschaft versucht, das sinkende Boot zu verlassen, oder zumindest die Pumpen angestellt. Statt dessen warteten die Männer in dem technisch noch nicht ganz ausgereiften Boot vermutlich einfach nur auf die Flut, die sie ans Ufer bringen sollte. In den zwei Stunden bis zum Auflaufen des Wassers jedoch muss die Crew das Bewusstsein in dem engen Mannschaftsraum verloren haben.

Erschienen in Prisma, Spiegel (Printausgabe) 45/2008.

Tauchgang zu Hitlers Torpedo-Falle

Vor der US-Ostküste lauerte 1942 eine tödliche Gefahr: Deutsche U-Boote schossen binnen weniger Wochen Hunderte Schiffe auf den Meeresgrund. Jetzt soll das Schlachtfeld zum Unterwassermuseum für Taucher werden - und an ein fast vergessenes Kapitel der Kriegsgeschichte erinnern.

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Die gescheiterte Expedition der „Torrent“

Sie sollten 1868 ein Militär-Fort im unwirtlichen Alaska bauen: die Soldaten an Bord der „Torrent“. Doch der Dreimaster sank und war seitdem verschollen. Jetzt haben Taucher das Wrack gefunden. An Bord: die Komplettausstattung des Forts, inklusive Kanone und Toilettensitz.

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Spielesoftware lässt Atlantis der Nordsee auferstehen

Fruchtbare Flusswiesen, Schilfgürtel, Strände: Vor 8000 Jahren streiften unsere Vorfahren zwischen England und Dänemark durch diese Landschaft. Dann versank Doggerland im Meer. Archäologen haben die Landbrücke jetzt als 3D-Modell rekonstruiert - mit Hilfe einer Spielesoftware für Egoshooter.

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Atlantis im Mittelmeer

Auf dem Meeresgrund vor Israel liegt die jungsteinzeitliche Siedlung Atlit-Yam. Seit Jahren rätseln Wissenschaftler, warum das Fischerdorf vor 8000 Jahren aufgegeben wurde. Ein Tsunami habe den Ort verwüstet, glaubt eine Archäologin nun. Doch andere Forscher widersprechen scharf.

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Panzerwracks in der Traumlagune

Türkisfarbenes Wasser, weißer Sand, wunderbare Wellen - doch nur Meter unter dem Meeresspiegel lauern Todesmaschinen. Vor der Pazifikinsel Saipan entdecken Archäologen massenhaft bestens erhaltene Panzer, Flugzeuge und anderes Gerät aus dem Zweiten Weltkrieg.

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Wrack der „Moonlight“ im Lake Superior entdeckt

Taucher haben in den USA das Wrack der legendären „Moonlight“ gefunden. Im kalten und sauerstoffarmen Wasser des Lake Superior hat der Rekordsegler fast unbeschadet ein Jahrhundert überdauert. Im Bauch des Schoners finden sich noch Becher und Teller der letzten Mahlzeit.

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Echolot spürt 1940 gesunkenen Zerstörer auf

Es war ein Zufallsfund: Die norwegische Marine wollte bei einem Manöver nur ein neues Echolot ausprobieren - und entdeckte dabei das Wrack des letzten noch vermissten britischen Zerstörers aus dem Zweiten Weltkrieg.

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Fünf Tode für den Regengott mit dem langen Rüssel

Häuten, köpfen, die Opfer verbrennen oder das schlagende Herz aus dem Leib reißen: Die Maya waren bei ihren Opferungstechniken einfallsreich. Der Archäologe Guillermo de Anda kennt alle grausamen Rituale für den gefräßigen Regengott.

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