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- 14.8.2010: Wunderwaffe im Ärmelkanal
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Archiv der Kategorie Großbritannien
Wunderwaffe im Ärmelkanal
14.8.2010 by Angelika Franz.
Mit ihren U-Booten versenkten die Nazis Tausende Schiffe - die Briten konterten mit raffinierten Ortungssystemen. Jetzt haben Forscher sechs Wracks im Ärmelkanal entdeckt, die beweisen: Am Ende des Zweiten Weltkriegs waren Minen die größte Gefahr für die deutschen Boote.
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Geschrieben in Unterwasserarchäologie, Großbritannien, Deutschland, Spiegel Online | Keine Kommentare »
Ich bin dann mal stempeln
1.8.2010 by Angelika Franz.
Erschienen in „healthy living” 08/2010
Das englische Dartmoor ist berühmt für seine Sümpfe, wilden Ponys und den Letterboxing-Sport. „Letterwas?“, fragten wir unsere Autorin. Das sei eine Art moderne Schatzsuche mit dem Kompass, erklärte sie, reiste hin – und kam schwer begeistert zurück
Geschrieben in Reise, Großbritannien | Keine Kommentare »
Grusel-Gräber
20.7.2010 by Angelika Franz.
Einen gruseligen, mindestens 1600 Jahre alten Friedhof fanden Archäologen im britsichen York. Dort lagen 80 Gladiatoren begraben - die meisten davon ohne Kopf. Einer der Kämpfer wurde in der Arena wahrscheinlich sogar von einem wilden Tier getötet. An seinen Knochen entdeckten die Ausgräber Bißspuren eines Löwen, Tigers oder Bären. Andere zeigten schwere Verletzungen von Keulen oder Äxten. Bei vielen der Toten war der rechte Arm deutlich länger als der linke. Diese Veränderung am Skelett entsteht, wenn ein rechtshändiger Mensch schon als Jugendlicher mit dem Training an schweren Waffen beginnt. Sklavenhändler verkauften besonders aufsässige Kinder oft an Gladiatorenschulen, wo sie schon früh mit der Ausbildung beginnen mussten. Trotz ihres grausamen Todes wurden die Männer sorgfältig begraben. Einem von ihnen hatten seine Fans die Überreste von mindestens vier Pferden mit ins Grab gelegt, die sie zuvor wohl als Leichenschmaus verzehrt hatten. Ein anderer bekam gleich ein ganzes Schaf mit ins Jenseits.
Erschienen in Dein Spiegel 08/2010.
Geschrieben in Dein Spiegel, Großbritannien, Antike | Keine Kommentare »
Stonehenge war nicht allein
1.6.2010 by Angelika Franz.
Erschienen in Geo, Juni 2010
Hat die Megalithkultur in England viel früher begonnen als bislang angenommen?
Das Dartmoor im Süden Englands ist reich an vorgeschichtlichen Monumenten. Etwa 80 Steinsetzungen sind aus der Region bekannt. Doch sie alle standen bislang im Schatten des bekanntesten und angeblich sehr frühen Megalithbauwerks: Stonehenge. Nun aber hat der Archäologe Tom Greeves in einem entlegenen Winkel des Dartmoors eine bislang unbekannte Reihe aus Riesensteinen entdeckt - und dabei den Ursprung der britischen Steinformationen um bis zu 600 Jahre weiter in die Vergangenheit verlegt.
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Geschrieben in Geo (grün), Großbritannien, Steinzeit | 1 Kommentar »
Ritter Narbengesicht
31.5.2010 by Angelika Franz.
Britische Anthopologen machen es möglich, ins Gesicht eines mittelalterlichen Ritters zu schauen - 669 Jahre nach dessen Tod. Sir John de Stricheley starb am 10. Oktober 1341, als er das von den Schotten belagerte Stirling Castle für England verteidigte. Der wackere Mann wurde - gemeinsam mit neun weiteren Toten - in der Burgkapelle beigesetzt. Zu Lebzeiten war Sir John offenbar hart im Nehmen: Sein Schädelknochen wies eine deutliche Delle auf, wahrscheinlich durch einen Axthieb. Die Wunde war jedoch zum Todeszeitpunkt schon lange wieder verheilt. Auch fehlten ihm eine ganze Reihe Zähne - nicht etwa durch Karies, sondern infolge von Gewaltanwendung. Die Gesichtsrekonstruktion des Haudraufs zeigt die Spuren eines abenteuerlichen Lebens: „Er war ein sehr starker und durchtrainierter Edelmann mit der Physiognomie eines professionellen Rugbyspielers”, erklärt Archäologe Richard Strachan. In Sir Johns Grab fanden die Forscher auch das Skelett eines kleinen Jungen. Ob es sich um den Sohn des zu seinem Todeszeitpunkt etwa 25 Jahre alten Ritters handelt, ist nicht bekannt. Auch die Knochen einer Frau lagen in unmittelbarer Nähe. Ihr Schädel war vom Hieb eines Streitkolbens zerschmettert.
Erschienen in Prisma, Spiegel (Printausgabe) 22/2010.
Geschrieben in Großbritannien, Spiegel (Printausgabe) | Keine Kommentare »
Rotwein aus dem Brunnen
10.5.2010 by Angelika Franz.
Zum ersten Mal seit vielen Jahrhunderten ziert wieder ein Weinbrunnen einen englischen Königspalast. Historiker haben ihn nach einem Gemälde aus der Zeit Heinrichs VIII. für Hampton Court Palace bei London rekonstruiert. In dem achteckigen Brunnen plätschern an Wochenenden und Feiertagen für eine Stunde Rotwein und gekühlter Weißwein aus der französischen Gascogne - an gewöhnlichen Werktagen allerdings nur Wasser. Das 4,30 Meter hohe Gebilde steht in einem Hof des Palastes; genau dort, wo Archäologen vor zwei Jahren tatsächlich die Basis eines ähnlichen Brunnens gefunden haben. Von Heinrich VIII. ist überliefert, dass er zeitweilig bis zu 15 000 Gallonen Wein in seinen Kellern gehortet hat. Gelegenheiten zum Saufgelage gab es zu seiner Zeit reichlich: Zur Krönung seiner zweiten Ehefrau Anne Boleyn im Jahr 1533 etwa floss in öffentlichen Brunnen Londons einen ganzen Tag lang Freiwein für alle Untertanen.
Erschienen in Prisma, Spiegel (Printausgabe) 19/2010.
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Scout: Drei perfekte Tage in… Cornwall
1.5.2010 by Angelika Franz.
Erschienen in Geo Saison, Mai 2010
Im Südwesten Englands kann man wilde Wellen reiten. Oder mit bloßen Händen in Geheimnissen wühlen: Bei den Lehrgrabungen einer Archäologin legt man Hexenzauber frei Feinarbeit.
Geschrieben in Reise, Geo Saison, Großbritannien | 1 Kommentar »
Ponyhof der Kuscheltiere
11.3.2010 by Angelika Franz.
Dicke Bäuche, kurze Beine und ein ganz weiches Fell - die Natur hat auf den Shetlandinseln fast alle Tierrassen nach dem gleichen Bauplan gefertigt. Hier geht es zu wie in einem natürlichen Streichelzoo. Reise in eine Welt mit einer etwas anderen Biologie.
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Shakespeares Schatztruhe
22.2.2010 by Angelika Franz.
Im Sarkophag des englischen Politikers und Poeten Fulke Greville wollen Ausgräber demnächst per Endoskop nach einer historischen Sensation fahnden: einem bisher unbekannten Stück von William Shakespeare. Das verschollene Werk trägt angeblich den Titel “Antonius und Kleopatra”. Eine Bodenradar-Untersuchung hat im vergangenen Jahr bereits ergeben, dass der Sarkophag drei mysteriöse Kisten enthält. Greville war ein hochgebildeter Zeitgenosse Shakespeares sowie ein Günstling der Königin Elizabeth I. - weshalb schon länger darüber spekuliert wird, dass er der wahre Autor von Shakespeares Stücken gewesen sein könnte; Shakespeare selbst, so der Verdacht, sei als Sohn eines einfachen Handschuhmachers gar nicht zu literarischen Großtaten in der Lage gewesen. Bereits in den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts hatte ein Vergleich der Werke Grevilles und Shakespeares verblüffende Ähnlichkeiten ergeben. In seinen Schriften deutete Greville zudem an, dass in seinem Grab auch eine unautorisierte Biografie von Elizabeth I. zu finden sein werde.
Erschienen in Prisma, Spiegel (Printausgabe) 8/2010.
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Spuk und Trug
18.2.2010 by Angelika Franz.
Muncaster Castle ist das gespenstischste Schloss in England. Im Park rufen die Eulen, und nachts um vier dreht sich der Türknauf. Ein Geisterforscher geht mit Besuchern dem Grusel auf den Grund.
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