Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Dr. Angelika Franz für August, 2008.
- Abenteuer Archäologie (12)
- Antike (50)
- Armenien (8)
- bild der wissenschaft (2)
- China (8)
- Dein Spiegel (9)
- Deutschland (24)
- epoc (2)
- Freestyle (13)
- Geo (grün) (15)
- Geo Saison (2)
- Großbritannien (68)
- Meso- und Südamerika (20)
- Nahost (21)
- Nordamerika (59)
- Reise (16)
- Spektrum (1)
- Spiegel (Printausgabe) (108)
- Spiegel Geschichte (5)
- Spiegel Online (130)
- Steinzeit (25)
- stern (26)
- stern.de (4)
- Texts in English (11)
- TV (6)
- Uncategorized (5)
- Unterwasserarchäologie (21)
- Zeit (+Zeit Wissen) (32)
- 13.5.2012: Ausgegraben 19/2012
- 8.5.2012: Übers Schafott in den Himmel
- 7.5.2012: Maulwürfe als Helfer
- 6.5.2012: Ausgegraben 18/2012
- 30.4.2012: Kannibalische Neandertaler
- 29.4.2012: Ausgegraben 17/2012
- 23.4.2012: Ausgegraben 16/2012
- 23.4.2012: Tod im Heuhaufen
- 16.4.2012: Walfangboot des Alaska-Kriegers
- 7.4.2012: Promi-Werbung für die Armee
Blogroll
- Mai 2012
- April 2012
- März 2012
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- Dezember 2005
- November 2005
- Oktober 2005
- August 2005
- Juni 2005
- Mai 2005
- April 2005
- März 2005
- Februar 2005
- Januar 2005
- November 2004
- Oktober 2004
- September 2004
- August 2004
- Juni 2004
- März 2004
- Dezember 2003
- März 2003
- Februar 2003
- September 2002
- August 2002
- Juni 2002
- Mai 2002
- April 2002
- März 2002
- Februar 2002
- Dezember 2001
- November 2001
- August 2001
- Juni 2001
- Dezember 2000
- September 2000
Archive für August 2008
Spielesoftware lässt Atlantis der Nordsee auferstehen
25.8.2008 by Angelika Franz.
Fruchtbare Flusswiesen, Schilfgürtel, Strände: Vor 8000 Jahren streiften unsere Vorfahren zwischen England und Dänemark durch diese Landschaft. Dann versank Doggerland im Meer. Archäologen haben die Landbrücke jetzt als 3D-Modell rekonstruiert - mit Hilfe einer Spielesoftware für Egoshooter.
Den Artikel auf Spiegel Online lesen»
Geschrieben in Unterwasserarchäologie, Steinzeit, Spiegel Online | Keine Kommentare »
Schlau durchs Kochen
18.8.2008 by Angelika Franz.
Der Herd war vielleicht die wichtigste Erfindung, die der Mensch jemals gemacht hat. Das zumindest vermutet Philipp Khaitovich vom Partner Institute for Computational Biology in Shanghai. Denn der Beginn der Kochkunst könnte dafür verantwortlich sein, dass unser Gehirn vor 150 000 Jahren einen gewaltigen Entwicklungsschub machte. Durch die Zubereitung der Nahrung über dem Feuer werden Ballaststoffe aufgebrochen, und der Körper kann Nährstoffe leichter aufnehmen - eine Arbeit, die bei ungekochtem Essen der Darm übernehmen muss. Diese Hilfestellung für das Verdauungssystem hatte vor allem eins zur Folge: jede Menge ungenutzter Kalorien, die dem Körper auf einmal zur freien Verfügung standen. Und wo steckte er sie hin? Ins Gehirn! Die organischen Anlagen für den Entwicklungsschub waren bereits vorhanden. Seit etwa zwei Millionen Jahren sind menschliche Gehirne so groß wie heute, fast doppelt so groß wie das durchschnittliche Primatenhirn. ”Wir nutzten unser Gehirn knapp zwei Millionen Jahre lang immer nur dazu, die gleichen langweiligen Steinwerkzeuge herzustellen“, sagt Khaitovich, „doch dann wurden wir plötzlich klug.“ Allerdings habe, glaubt Khaitovich, dieser Schub des Metabolismus für unser Hirn auch überraschende Nachteile mit sich gebracht: Auf die Mehrarbeit kann das Denkorgan empfindsam reagieren - mit Störungen wie Depressionen, Autismus oder Schizophrenie.
Erschienen in Prisma, Spiegel (Printausgabe) 34/2008.
Geschrieben in Spiegel (Printausgabe) | Keine Kommentare »
Gruseltöne aus der Chaoskammer
17.8.2008 by Angelika Franz.
Die Azteken liebten schaurige Töne. Sie bliesen auf Totenköpfen und klapperten mit Menschenknochen. Ein Musikarchäologe hat die Instrumente rekonstruiert, die Winde aus dem Jenseits heraufbeschwören und Krieger in Trance versetzen sollten. SPIEGEL ONLINE gibt eine Hörprobe.
Den Artikel auf Spiegel Online lesen»
Geschrieben in Meso- und Südamerika, Spiegel Online | 1 Kommentar »
Hexenkult bis in die fünfziger Jahre
12.8.2008 by Angelika Franz.
Waren in Cornwall bis vor kurzem Hexen aktiv? Archäologen haben in Opfergruben am Rande einer alten keltischen Heilquelle Tierkadaver und angebrütete Eier entdeckt, die dort vor Hunderten Jahren vergraben wurden. Laboranalysen ergaben jetzt: Das bizarre Treiben endete erst in den fünfziger Jahren.
Den Artikel auf Spiegel Online lesen»
Geschrieben in Großbritannien, Spiegel Online | Keine Kommentare »
Wikingerdock im Robbenland
11.8.2008 by Angelika Franz.
Auf der Suche nach Spuren des Klimawandels in Grönland hat eine norwegische Expedition wahrscheinlich die bislang nördlichste ganzjährig bewohnte Wikingersiedlung auf der Insel entdeckt. Das Team des „Melting Arctic“-Projekts unter der Leitung von Knut Espen Solberg fand an der Baffinbai die Ruinen einiger kleiner Steinhäuser sowie ein Dock für große Schiffe mit bis zu 30 Meter Länge. Dass in diesen nördlichen Gefilden die Wikinger nach Walrossen, Robben und Eisbären jagten, ist aus zeitgenössischen Berichten bekannt. Bislang gab es aber noch keinen archäologischen Nachweis für Siedlungstätigkeit in der Region. Die einzige andere Erklärung: Erst Walfänger des 16. Jahrhunderts errichteten das Dock. Wann genau die Anlage entstand - und wer folglich die Erbauer waren - , soll jetzt eine C14-Datierung klären. Im 14. Jahrhundert, als die Wikinger im Norden Grönlands siedelten, war das Klima an der Baffinbai deutlich wärmer. Sogar Bäume wuchsen damals auf dem kargen Boden, der heute nur aus Eis und Granit besteht. Warum dann aber eine Kälteperiode einsetzte, und zur Flucht der Nordmänner aus dem unwirtlich gewordenen Grönland führte, ist bislang noch wenig erforscht.
Erschienen in Prisma, Spiegel (Printausgabe) 33/2008.
Geschrieben in Spiegel (Printausgabe) | Keine Kommentare »
Ausgrabung am Monitor
4.8.2008 by Angelika Franz.
Graben ohne Spaten - dass dies möglich ist, hat der Archäologe David Thomas von der La Trobe University in Melbourne jetzt eindrucksvoll bewiesen. Weil eine Reise nach Afghanistan zu gefährlich war, setzte er sich an den Rechner und inspizierte einen 1367 Quadratkilometer großen Streifen der Wüstenregion Registan mit Hilfe der Satellitenbilder von Google Earth. Er entdeckte dabei 463 archäologische Strukturen, darunter eine alte Festung, Lagerplätze, Dörfer, Wasserreservoirs und Kanäle. Von der alten Winterhauptstadt Bust am Ufer des Helmands, wo schon in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts französische Archäologen gegraben haben, fertigte er erstmals eine genaue Karte. Die Wüste eignet sich nach Ansicht des Forschers besonders gut für die systematische Inspektion aus der Vogelperspektive - weder Vegetation noch moderne Bebauung behindern den Blick auf de Stätten. „Das Wertvollste an unserer Arbeit ist, dass wir diese Informationen jetzt an die afghanischen Archäologen weitergeben können“, sagt Thomas.
Erschienen in Prisma, Spiegel (Printausgabe) 32/2008.
Geschrieben in Spiegel (Printausgabe) | Keine Kommentare »