Es ist so weit: Geköpft und gepfählt

Zusammen mit Daniel Nösler (den aufmerksame Leser bereits bestens kennen, zum Beispiel aus dieser Geschichte oder aus dieser Geschichte oder auch aus dieser Geschichte…) habe ich ein Buch geschrieben:

Franz_Noesler NEU

Die Furcht vor Untoten ist so alt wie die Menschheit, und die Bestattung von Vampiren oder Wiedergängern findet sich nicht nur in den Karpaten oder Polen, sondern ebenso in Mockersdorf in der Oberpfalz oder im Mittelburgenland in Österreich. Mitten in Europa. Wir haben uns auf die Spurensuche gemacht, ja das ein oder andere Grab selbst gefunden. Doch wir sind dabei auch der Frage nachgegangen, welches Schicksal der Untote vor seinem Tod erlitten haben muss, und aus welcher Not heraus Menschen das Gebot der Totenruhe gebrochen haben. Wir fanden ein düsteres Stück unserer Kulturgeschichte.

Erscheinungstermin ist der 15. August (rechtzeitig zu meinem Geburtstag einen Tag später). Wer aber das Buch schon jetzt vorbestellen möchte, kann das hier tun.

Einige nette Kollegen haben es schon vorab zu sehen bekommen (das ist der Vorteil an unserem Job, wir kriegen die richtig spannenden Sachen immer als Erste auf den Tisch):

»Seit Jahren erzählt uns Angelika Franz die spannendsten Geschichten der Toten aus längst vergangenen Zeiten. Nun widmet sich die Archäologin gemeinsam mit ihrem Kollegen Daniel Nösler dem nächsten abgründigen Thema in brillanter Art und Weise: unserer Faszination für Vampire, Wiedergänger und andere bizarre Wesen aus dem Reich der Untoten.« Urs Willmann, Die Zeit

»Wissenschaftlich fundiert, spannend, einfach gruselig – und am Ende ist man froh, dass es Untote heute nur noch im Kino gibt.« Markus Becker, Spiegel Online

»Gruseliger als jeder Vampirroman.« Martin Amrein, NZZ am Sonntag

»Vampire, Nachzehrer, Wiedergänger: Was Angelika Franz und Daniel Nösler über Untote in der Geschichte herausfanden, lässt einen schaudern. Und noch mehr, dass der Glaube an diese Wesen noch sehr lebendig ist.« Siebo Heinken, National Geographic Deutschland

»Kurzweilig und erhellend haben Angelika Franz und Daniel Nösler allerlei Überlieferungen und Funde zu Vampiren und Untoten zusammengestellt – ein wunderbar gruseliger Querschnitt durch einen obskuren Part europäischer Kulturgeschichte.« Karin Schlott, bild der wissenschaft

Babylonier rechneten mit Trapez-Formel

Auf den ersten Blick machen die vier kleinen Tontafeln, die Hobbyarchäologen Ende des 19. Jahrhunderts in Babylon nahe dem Haupttempel Esagila aus der Erde gewühlt hatten, nicht viel her. Die nur drei bis fünf Zentimeter großen Tafeln aus dem Bestand des British Museum sind stark verwittert. Darauf notierten irgendwann zwischen 350 und 50 vor Christus babylonische Wissenschaftler die Berechnung einer Trapezfigur.

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Wildwest in der Südpfalz

In der Archäologie ist jeder Fund ein bisschen wie ein Kriminalfall. Wenn die Spurensicherung eine Zigarettenkippe findet, dann ist nicht nur der Stummel selber ein möglicher Hinweis auf den Tathergang und den Täter, sondern ebenso sein Fundort – oder gar mögliche DNA-Spuren daran. Genauso interessiert Archäologen, wo genau und in welcher Weise angeordnet alte Kulturschätze in der Erde liegen.

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Gemetzel am See – vor 10.000 Jahren

Es war ein Kampf um Leben und Tod: An einem Tag vor 9.500 bis 10.500 Jahren fiel im heutigen Kenia eine Gruppe Jäger und Sammler über eine andere her. Am Ufer des Turkana-Sees beschossen sie ihre Gegner in einer ersten Welle mit Pfeilen, im Nahkampf danach kamen stumpfe Schlagwaffen wie zum Beispiel Keulen zum Einsatz, die sie auf die Schädel ihrer Feinde niedersausen ließen. Am Ende lagen mindestens 27 Tote am Ufergürtel.

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Oliver Cromwell starb an Typhus und Malaria

Gerichtsmediziner haben es vergleichsweise einfach: Die Leiche liegt vor ihnen auf dem Tisch und sie können in aller Ruhe untersuchen, woran der Betroffene gestorben ist. Doch was, wenn der Tod schon sehr lange zurückliegt? Oder gar keine Leiche vorhanden ist? Dann müssen sich Wissenschaftler anderer Fachrichtungen mit dem begnügen, was noch übrig ist.

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