Kriegsschiff „Holigost“: Forscher wollen Heinrichs Wunderwaffe untersuchen

Ein Blick 600 Jahre in die Vergangenheit: Mit Schallwellen möchten Archäologen ein im Schlamm vermutetes Kriegsschiff von Heinrich V. inspizieren. Die „Holigost“ aus Englands Flotte hatte die Franzosen das Fürchten gelehrt.

Den Beitrag bei Spiegel Online lesen»

Wrack bei Helgoland: Hobbytaucher plündern Seekriegsgrab

1914 sank der deutsche Kreuzer „SMS Mainz“ nahe Helgoland beim Gefecht mit der britischen Marine. Nun haben niederländische Hobbytaucher das Seekriegsgrab geplündert – angeblich, um Artefakte zu retten.

Den Beitrag bei Spiegel Online lesen»

Tauchgang zu Japans Unterwasser-Flugzeugträger

U-Boote mit Flugzeugen an Bord waren einst der Stolz von Japans Marine. Nach dem Zweiten Weltkrieg versenkten die Amerikaner die Kreuzer, damit die Sowjets sie nicht zu Gesicht bekamen. Nun haben Forscher ein Wrack am Meeresgrund besucht.

Den Beitrag bei Spiegel Online lesen»

Schädel im U-Boot

In der Stadt Charleston wird eines der ältesten Kriegs-U-Boote der Weltgeschichte erstmals vollständig gezeigt. „Kein noch lebender Mensch hat jemals die H.L.Hunley komplett gesehen – bis heute!”, freut sich der an der Restaurierung beteiligte Ingenieur John King. Das 13 Meter lange Unterwasserfahrzeug befand sich während des amerikanischen Bürgerkriegs im Dienst der Südstaaten, als es am 17. Februar 1864 vor Charleston sank. Nach der Bergung im Jahr 2000 mussten die Restauratoren das Gefährt zunächst von zehn Tonnen Sediment befreien; im Innern des U-Boots hatten sich die Ablagerungen mit Knochen, darunter Schädel, und angeblich sogar Gehirnmasse der Besatzung vermischt. Mit Hilfe der Schädel gelang es Forensikern, die Gesichter der Crew-Mitglieder zu rekonstruieren. Schon vor ihrem finalen Einsatz war die H.L.Hunley zweimal gesunken, wobei 13 Besatzungsmitglieder starben. Ihre Leichen, die in dem extrem engen Vehikel festgeklemmt waren, mussten zersägt werden, um das U-Boot für die nächsten Fahrten wieder zu räumen.

Erschienen in Prisma, Spiegel (Printausgabe) 05/2012.