Die Archäologie der Angst

Welche archäologischen Spuren hinterlässt die Angst? Wie können Albträume nachgewiesen werden? Im Boden selber bleiben sie unsichtbar. Aber wir finden ihre Schatten: Maßnahmen, die Menschen trafen, um sich der Angst zu stellen und die Albträume zu beenden.

Erschienen in Archäologie in Deutschland 05/2016.

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Meerjungfrauen mit Hockeyhelm

Tief gelegene Wracks oder verseuchtes Wasser: Ein humanoider Roboter taucht dort, wo es für Menschen zu gefährlich ist. OceanOne reagiert sogar sensibel auf seine Umgebung.

Erschienen in der NNZ am Sonntag den 14. August 2016.

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Die Fasern der Neandertaler

Die Neandertaler haben möglicherweise schon vor 90000 Jahren die Kunst beherrscht, Pflanzenfasern zu Zwirn zusammenzudrehen. Das schließt ein Team um den US-Archäologen Bruce Hardy aus Proben, auf welche die Forscher an einer französischen Fundstelle gestoßen sind. Die entdeckten Fasern hätten, wie die Archäologen bei Experimenten nachgewiesen haben, nicht mit anderen Techniken so verdreht werden können. Sollten dies tatsächlich Reste eines handgefertigten Zwirns sein, wäre dies ein Beleg dafür, dass die Neandertaler bereits mit Schnüren hantierten – bisher galt diese Kulturleistung als eine Erfindung des Homo spaiens: Die ältesten Zwirnfunde sind knapp 20000 Jahre alt.

Erschienen in Prisma, Spiegel (Printausgabe) 49/2013.