Weltenuhr neu geeicht

Archäologen, Paläontologen und Geowissenschaftler nutzen für die Altersbestimmung ihrer Fundstücke die Radiokarbonmethode. Sie misst, wie viel des instabilen Kohlenstoffisotops C14 in organischer Sunstanz bereits zerfallen ist, denn Pflanzen und Tiere können nur so lange C14 aufnehmen, wie sie am Leben sind. Stirbt ein Organismus, fängt seine Kohlenstoff-Uhr an zu ticken: Alle 5700 Jahre halbiert sich der C14-Wert. Doch die Messmethode ist nicht immer präzise und muss von Zeit zu Zeit neu berechnet und verfeinert werden. Nach sieben Jahren hat jetzt ein internationales Wissenschaftlerteam die der Radiokarbondatierung zugrunde liegenden Kurven des C14-Gehalts in der Atmosphäre aktualisiert. Zum Team gehört auch Peter Köhler vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven.

Der Artikel ist in in P.M. History 12/2020 erschienen. Leider ist der Beitrag nicht online einsehnbar.

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Vereint in Gleichheit

Vor 9000 Jahren wagten Menschen in Anatolien ein Experiment: In Çatalhöyük erprobten sie das dauerhafte Zusammenleben in einer riesigen Gruppe – ganz ohne gesellschaftliche Klassen

Der Artikel ist in P.M. History 10/2020 erschienen. Leider ist der Beitrag nicht online einsehnbar.

Wer waren die Erbauer von Stonehenge?

Stonehenge wurde nicht an einem Tag erbaut – sondern über Jahrtausende immer wieder verändert und umgestaltet. Doch Spuren von Einheimischen fanden die Archäologen kaum. Stattdessen zog das Heiligtum Menschen von sehr weit entfernten Orten an

Der Artikel ist in P.M. Fragen und Antworten 09/2020 erschienen. Leider ist der Beitrag nicht online einsehnbar.

Fruchtbares Erbe

Ein Drittel aller europäischen Frauen trägt eine Genvariante, die das Vermächtnis von Neandertalern ist. Sie verschafft ihnen erfolgreiche Schwangerschaften und risikoarme Geburten.

Der Artikel ist am 5. Juli 2020 in der NZZ am Sonntag erschienen. Leider ist er nicht online einsehbar.