Wikinger liebten Geheimcodes. Einige sind schon lange bekannt, andere stellen Runologen immer noch vor Rätsel. Dem Linguisten Jonas Nordby von der Universität Oslo ist es jetzt gelungen, mit dem Jötunvillur Code eine weitere Geheimschrift zu knacken.
Totenkronen schmückten Jungfrauen-Schädel
Für Frauen war das Leben im Norddeutschland des 18. und 19. Jahrhunderts recht trostlos. In den Gräbern junger Mädchen aber fanden Archäologen reich verzierte Kronen. Die fragilen Blütengebilde sollten sie ins Jenseits begleiten – und konservierten ihre Knochen.
Die Schädel der Gladiatoren von London
Waren sie Gladiatoren oder die Opfer von Kopfgeldjägern? In einem versiegten Flussbett in der Londoner Innenstadt lagen 39 römische Männerköpfe. Spuren von Schlägen und Stichen an den Schädeln könnten das Rätsel lösen.
Irene von Byzanz: Von der Macht verblendet
Hätten Karl der Große und Irene von Byzanz geheiratet, wäre ein riesiges Gesamtreich entstanden. Aber die Kaiserin scheiterte an ihrem Ehrgeiz – und wurde gestürzt.
Die Gesichter des Todes
Die Römer hatten gern ihre Vorfahren um sich – in Form von Totenmasken aus Wachs. Im knallharten Selbstversuch haben US-Archäologen nun untersucht, wie diese imagines maiorum hergestellt und genutzt wurden.
Vergewaltigt, verprügelt, verscharrt
Es ist ein Ort wie aus einem Horrorfilm: Von 1900 bis 2011 wurden Teenager in der Florida School for Boys systematisch geprügelt, gefoltert und vergewaltigt, in manchen Fällen offenbar bis zum Tod. Angehörige und Archäologen versuchen, die Schicksale der Opfer zu rekonstruieren.
Archäologen entdecken Arm von Königin Ketevan
Sie widersetzte sich ihren Feinden – und doch wurde Königin Ketevan von Georgien vor 400 Jahren zu Tode gefoltert. Jetzt ist ein Arm der in Dichtungen geehrten Adligen aufgetaucht: in Indien.
Göttliches Gebräu
Wie lässt sich das Lieblingsgetränk skandinavischer Häuptlinge wieder zum Leben erwecken? Eine Brauerei und ein Biomolekular-Archäologe aus dem US-Staat Pennsylvania haben den Coup geschafft. Er heißt Kvasir und schmeckt extrem trocken.
Bilder einer fehlgeschlagenen Antarktisdurchquerung
In einer Hütte des Polarforschers Robert Falcon Scott schlummerten hundert Jahre lang Fotografien von der fehlgeschlagenen Antarktisdurchquerung seines Kollegen Ernest Shackleton. Einem Restaurator ist es jetzt gelungen, die alten Negative zu entwickeln – sie zeigen die letzten Aufnahmen des Goldenen Zeitalters der Antarktis-Forschung.
Spuren der Operation „Gomorrha“
Es ist wie eine Zeitreise in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts: Ein Abschnitt des Elbufers nahe Hamburg ist übersät mit Trümmern aus Zeiten des Zweiten Weltkriegs – für Archäologen ein Traumstrand.