Rosalia Lombardos Leiche gilt als schönste Mumie der Welt. Seit langem rätseln Experten, mit welcher Technik das vor fast 90 Jahren in Palermo gestorbene Mädchen präpariert wurde – jetzt haben Forscher die Formel für die entscheidende Flüssigkeit entdeckt.
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Konserviert für die Ewigkeit
Wer schön sein wollte, kam unters Messer – auch nach dem Tod: Um die Verstorbenen für die Reise ins Jenseits zu präparieren, scheuten die altägyptischen Einbalsamierer vor keinem noch so drastischen Eingriff zurück. Ihre Arbeiten halten bis heute.
Mehr Sonne bitte!
Hauptsache gigantisch, lautete das Motto der Römer, selbst wenn sie Sonnenuhren bauten. Sogar das Pantheon soll einer neuen Theorie zufolge dem Studium des Gestirns gedient haben. Zu Meister-Astronomen wurde aber ein anderes Volk der Antike, das Raffinesse vor Größe setzte: die Griechen.
Jäger des verlorenen Heilands
Sie sind die tragischen Gestalten der Archäologie: Spatenforscher, die auf der Suche nach Jesus-Artefakten das Heilige Land durchwühlen. Für eine Sensationsgeschichte in den Medien sind ihre Funde immer gut – doch übrig bleibt am Ende meist nur Staub.
Was von uns übrig bleibt
Der Brite John Schofield verschiebt mit provokanten Aktionen die Grenzen der Archäologie: Er untersucht Relikte der jüngsten Vergangenheit – einen Ford Transit, Friedenscamps der Atomkraftgegner und Uni-Hörsäle. Dabei fördert er Erstaunliches zu Tage, das wir fast schon wieder vergessen hatten.
Sound der Steinzeit
Wie sangen die Neandertaler? In einer aufsehenerregenden Komposition hat ein walisischer Jazzprofi den Gesang der Steinzeitmenschen nachempfunden. Das Werk geht unter die Haut – aber hören Sie selbst.
Was von der Hippie-Kommune übrig blieb
Schallplatten, Bierdosen, Stirnbänder: In San Francisco fahndet ein Archäologe in den Ruinen einer berühmten Hippie-Villa. Doch nicht alle verstehen die Aufregung um den Ort – wie lange muss etwas in der Erde liegen, bevor es wissenschaftlichen Wert bekommt?
In der Tunnelstadt der Weltkriegssoldaten
Zehntausende Menschen, verborgen in Stollen und Gängen: Im Ersten Weltkrieg errichteten Arbeiter unter dem belgischen Ypern ein gigantisches Höhlensystem mit Schutzräumen, Küchen, Kliniken. 90 Jahre danach haben Forscher die Stadt unter der Stadt wieder entdeckt – sie ist erstaunlich gut erhalten.
Wikinger fielen auf billige Schwert-Kopien herein
Das absolute Spitzen-Schwert des Frühmittelalters kam aus der Schmiede des sagenumwobenen Meisters Ulfberht. Doch bei weitem nicht alle Stücke mit dieser Marke waren echt. Im schlimmsten Fall wurde die Kopie erst im Kampf entlarvt – wenn die angebliche Wunderwaffe zersplitterte.
Farm im Vollrausch
Während in Vietnam US-Soldaten starben, bauten sie in Kalifornien am Paradies – die Hippies der Olompali-Ranch. Noelle Barton war 1967 eines der Gründungsmitglieder der kalifornischen Kommune. Auf SPIEGEL ONLINE schildert sie deren Alltag: Perlen fädeln, tanzen, Sex.