Was it mass cannibalism, ritual slaughter or both? Archaeologists who unearthed the remains of 500 Stone Age corpses in the German town of Herxheim say the meat was cut off their bones as if they were livestock. One conclusion is that the people were eaten — after volunteering to be sacrificed.
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Die Menschenschlachter von Herxheim
Ein grausiger Fund gibt Archäologen Rätsel auf. In der Pfalz haben Forscher mehr als 500 Tote gefunden, denen vor 7000 Jahren das Fleisch wie bei Schlachtvieh von den Knochen geschabt wurde. Der Verdacht der Ausgräber: Die Menschen wurden verspeist – und sie haben sich offenbar freiwillig geopfert.
Gerüstet für die Wissenschaft
Es war der teuerste Sport des Mittelalters – und der brutalste: Bei Ritterturnieren standen Ehre, Geld und oft das Leben des Reiters auf dem Spiel. Forscher wollen nun herausfinden, was die Männer aushalten mussten. Mit Lanze und Rüstung reiten sie zum Experiment.
Wo der schreckliche Minotaurus wirklich hauste
In griechischen Sagen war er ein brutales Mischwesen aus Mensch und Stier: der Minotaurus, gefangen in einem Labyrinth auf Kreta. Ein britischer Geograf will den Irrgarten jetzt gefunden haben – und warnt vor sehr realen Gefahren, die dort noch immer lauern.
Mumie aus dem Natronbad
Wie konnten die alten Ägypter Körper für die Ewigkeit konservieren? Zürcher Forscher haben nach antikem Rezept Gebeine mumifiziert – und dann mit neuester Technik untersucht. Das Gewebe blieb fast perfekt erhalten, viel besser als erwartet.
Schlammgräber buddeln Schätze aus dem Themse-Schlick
Edelsteinsplitter, Reste von Kettenhemden, Fußfesseln – Hobby-Historiker entdecken im Schlamm der Themse die Londoner Geschichte neu. SPIEGEL ONLINE war zwischen Millennium Bridge und Tower unterwegs, wo seit einiger Zeit sogar indische Opfergaben angeschwemmt werden.
Auf der Spur des Höllenhundes
Das Dartmoor im Südwesten Englands ist bekannt als Schauplatz finsterer Gruselgeschichten. Hier ließ Sir Arthur Conan Doyle den Hund der Baskervilles seine Opfer zu Tode hetzen. Doch bei Sonnenschein zeigen die Originalschauplätze im Hochmoor ihre ganze herbe Schönheit.
Angeblicher Hitler-Schädel stammt von einer Frau
Jahrzehntelang galt ein Schädelteil mit Einschussloch als einer der wenigen handfesten Belege für den Tod Adolf Hitlers. Nun hat eine DNA-Untersuchung ergeben, dass das Knochenfragment auf keinen Fall dem Diktator gehört haben kann. Das Russische Staatsarchiv meldet allerdings Zweifel an der Studie an.
Das Geheimnis der geopferten Armee
Grausiger Fund von Studenten in Dänemark: Hunderte zerschlagener Skelette lagen unter den Wiesen eines idyllischen Tals – Überreste besiegter Soldaten, die Germanen den Göttern geopfert hatten. Archäologen wollen nun herausfinden, woher die fremde Armee kam.
Der letzte Schrei
Ist es die Angst im Angesicht des Todes? Die qualvoll verzerrten Gesichter von Mumien geben von jeher Anlass zum Gruseln. Doch das grauenhafte Antlitz ist das Resultat elementarer Physik – und schlampiger Einbalsamierung.