Monarchfalter sind ausdauernde Wanderer: Im Herbst flattern sie Tausende Kilometer gen Süden. Sie finden ihren Weg auch bei bedecktem Himmel. Wie, haben Forscher jetzt herausgefunden.
Archiv des Autors: Angelika Franz
Chemie in der Landwirtschaft: Pestizide bedrohen die Tierwelt
Pestizide schädigen Bienen, Schmetterlinge und andere nützliche Insekten – und zwar stärker als angenommen. Eine Forschergruppe hat Hunderte Studien zum Einsatz von Schädlingsmitteln analysiert. Die Ergebnisse sind dramatisch.
Landwirtschaft: Unbeackerte Felder dämpfen Hitzewellen
Werden Felder vor dem Säen nicht beackert, können sie in ihrer Umgebung Hitzewellen abkühlen. So lässt sich die Temperatur im Sommer um bis zu zwei Grad senken.
Fliegen, Würmer, Hefe: Forscher suchen das beste WM-Orakel
Fußball-Fieber im Dresdner Max-Planck-Institut: Forscher untersuchen, welche Spezies die WM-Ergebnisse am besten vorhersagt. Womöglich ließen sich gute Orakel-Gene aufspüren.
Makaberer Brennstoff
„Die Eingeweide, gelöst in ständigem Ausfluss, entleeren sich aller Körperkräfte; ein Feuer, dessen Ursprung im Mark liegt, gärt in den Wunden tief im Rachen; die Innereien werden geschüttelt vom steten Erbrechen; die Augen brennen vom eingeschossenen Blut; machmal nimmt die Vergiftung durch krankhafte Verwesung Arme und Beine.“ So anschaulich beschreibt der Kirchenschriftsteller Cyprian (ca. 200 bis 258 nach Christus) die Symptome jener Seuche, die im dritten Jahrhundert Europa entvölkerte und nach ihm benannt wurde: die Cyprianische Pest.
Ungewöhnlicher Speiseplan: Spinnen fressen Fische
Spinnen sind bekannt als Insektenjäger. Doch es gibt Arten, denen Krabbeltiere nicht genügen. Steht ihnen der Sinn nach Größerem, fangen sie Fische.
Umweltverschmutzung: Europas Gewässer stark mit Chemikalien belastet
Um die Gewässer Europas ist es nach einer neuen Studie nicht gut bestellt. Sie sind stärker mit Chemikalien verseucht als bislang angenommen. Vor allem Pestizide gefährden die Umwelt.
Raubtierpopulationen: Wo Wölfe sind, geht’s Füchsen gut
Ist eine Region in Nordamerika reich an Wölfen, tummeln sich dort auch die Füchse. Der Kojote hingegen mag die Präsenz des Isegrimm nicht: Zieht der Wolf ein, zieht er aus.
Kinderschädel gegen die Flut
Wer nahe am Wasser baut, muss stets mit dem schlimmsten rechnen. Kommt eine Flut, werden die Häuser weggeschwemmt, die Felder stehen unter Wasser: Heim und Nahrung gehen unweigerlich verloren. Trotzdem zieht es die Menschen immer wieder an den Rand von Gewässern. Kaum fällt der Pegel, kehren sie zurück, reparieren die Häuser und bringen im kommenden Frühjahr wieder die Saat auf die Felder.
Muskelschwund: Kuschelhormon hilft alten Mäusen
Der Signalstoff Oxytocin hilft bei Mäusen gegen altersbedingten Muskelabbau. Auch bei der Regeneration nach Verletzungen war die Substanz in einem Versuch hilfreich. Forscher hoffen auf neue Ansatzpunkte bei Therapien für kranke Menschen.